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     Astrologie

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Johannes Vehlow   (21.9.1890 - 6.3.1958)

Johannes VehlowDie Methode Vehlow arbeitet nach der dreifachen Häusereinteilung, wobei alle Häuser gemäß dem Analogiegesetz gleiche Ausdehnung von 30 Grad haben. Daher wird sie auch die "äquale Manier" genannt. Die intensivste Wirkung liegt jedoch in der Mitte und nicht am Anfang oder Ende der Häuser. Beim Menschen ist es ähnlich. Nach der Geburt ist er noch zart und hilfsbedürftig, erst mit zunehmenden Jahren kräftigt sich seine Konstitution und in den mittleren Jahren ist er am leistungsfähigsten. Gegen das Alter schwinden die Kräfte allmählich wieder, um den Menschen gegen den Tod ganz zu verlassen. Überall in der Schöpfung begegnet uns doch ausschließlich Harmonie, sofern der Mensch nicht willkürlich eingegriffen hat! Auch beim Betrachten des Regenbogens wird man zugeben müssen, dass die reine Farbintensität in der Mitte eines Farbenfeldes erscheint. Am Rande der jeweiligen Farbenfelder verblasst die Farbe, bzw. vermischt sich mit der Tönung des Nebenfeldes. Grundlegende Forschungen hat der Od-Forscher Freiherr von Reichenbach in seinem Werk "Der sensitive Mensch" nachgewiesen. Auch er fand eine Zwölfteilung der Erdaura, die die gleich große Zwölfteilung eines äqualen Horoskop mit der menschlichen Aura in Bezug setzt. Die Farbenfelder der menschlichen Aura Vehlows äquale Manier stützt sich auf die Antike, wobei der Aszendent immer in die Mitte des 1. Hauses gesetzt wurde. Da diese Häuser vom Horizont aus eingeteilt werden, nannte er sie Horizonthäuser. Das "Medium coeli" hingegen kann je nach geographischer Breite des Geburtsortes zwischen das siebte und zwölfte Horizontalhaus fallen und ergibt dadurch eine differenziertere Deutungsmöglichkeit. Eine Erweiterung fand er mit Hilfe der Sonnenhäuser wie sie die alten Kabbalisten der Antike anwandten. Auch die Sonne wird hier in der Mitte stehend betrachtet. Das heißt, 15 Grad links und rechts davon wird das erste Sonnenhaus gebildet, danach kann man die Einteilung in 30 Grad Schritten um den Tierkreis herum weiter einzeichnen und erhält so auch zwölf Sonnenhäuser.



Kurzerläuterung des 3. Häuser-Systems

  1. Der innere Kreis, die Horizonthäuser = HH

  2. Der Aszendent als Mitte des 1. Hauses. Sie zeigen die individuellen Schicksalszusammenhänge. Nach indischer Manier auch die 12 Stellen des Glücks genannt. Die Durchmischung des Oben und Unten zu persönlichster Formung in jedem Einzelwesen, die Seele und Aura des Menschen.


  3. Die Mundanhäuser = MH

  4. Die 12 gleichgroßen Tierkreiszeichen mit den unterschiedlichen kosmobiologischen Entsprechungen, von denen die unterschiedlichen Charakter- und Konstitutionstypen abgeleitet werden. Die Aura der Erde, der Menschenleib.


  5. Die Sonnenhäuser = SH

  6. Sie werden als äußerer Ring um das Horoskop in Gold-gelben Markierungen eingezeichnet. Sie weisen auf die Zusammenhänge, die sich aus der geistigen Grundhaltung entwickeln.




www.sternwelten.at/werke_vehlow.shtml


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